Lesung

Lesung

Christine Brand kommt!

Die bestens bekannte Schweizer Krimiautorin Christine Brand wird am 1. April für alle Krimi-Liebhaber in Bad Zurzach lesen. Wir freuen uns riesig, Christine Brand im Namen der Fleckenbibliothek willkommen zu heissen. 

Die Lesung startet um 19.30 Uhr (Türöffnung ab 18.30 Uhr).

Wir werden einen kleinen Barbetrieb durchführen und stellen natürlich auch einen Büchertisch auf. Mit 15.00 Fr. Eintritt sind Sie dabei. Reservationen nehmen wir gerne unter mail@bibliothek-zurzach.ch an oder telefonisch unter 956 249 38 00. Wir freuen uns auf eine spannende Lesung mit Ihnen!

Märli- + Gschichtestund

Märli- + Gschichtestund

Doris Ammann freut sich auf die Herbstzeit, denn das bedeutet Märlizeit.

Wie immer in der dunklen Jahreszeit freuen wir uns auf die kleinen und grossen Zuhörer. Von 14.30 – ca. 15.30 Uhr erzählt Doris Ammann Geschichten, die Märli- und Gschichtestund ist kostenlos.

Mittwoch, 18. Januar 2023 , 14.30 Uhr

Lesezirkel

Lesezirkel

Auch im neuen Jahr treffen wir uns wieder jeweils am letzten Freitag im Monat von 13.00 – ca. 14.30 Uhr und diskutieren über ein Buch.

Aktuell besprechen wir „das rote Adressbuch“ von Sofia Sundberg.

»Café Leben« ist ein außergewöhnlicher Roman über zwei Frauen aus zwei Generationen, die einander ihre Lebensgeschichte erzählen.

Die 32-jährige Henrietta Lockwood führt in London ein äusserst zurückgezogenes Leben. Schon früh hat sie eine Mauer zwischen sich und der Welt errichtet. Das verhilft ihr schließlich zu einem besonderen Job im Hospiz. Henrietta soll todkranken Menschen dabei helfen, die Geschichte ihres Lebens für die Nachwelt aufzuschreiben. Henrietta merkt bald, dass die totkranke Annie bei ihrer Lebensgeschichte schlimmen Erinnerungen ausweicht. Während Henrietta möchte, dass Annie mit sich im Reinen sein muss und immer wieder auf Ereignisse bei Annies Geschichte zurückkommt, wird schnell klar, dass auch in Henriettas Leben ein Ereignis stattgefunden hat, das sie selbst aus der Bahn geworfen hat.

Der Leser wird, ohne rührselig zu werden, immer wieder in die Welt der 60iger Jahre zurückgeworfen. Familienstrukturen, die Rolle der Frau und Generationenprobleme werden aufgezeigt.

Die Kapitel wechseln zwischen den beiden Protagonistinnen. Obwohl es zunächst danach aussieht, als ob Henrietta und Annie nicht harmonieren, lernen sie bestimmte Eigenschften des jeweils anderen zu schätzen. Sie begenen sich mit Respekt, der dafür sorgt, dass sie immer vertrauter werden und sich füreinander öffnen.

Sowohl Annie als auch Henrietta sind für mich Figuren, deren Leben und Ansichten ich gut nachvollziehen konnte. Mir hat die unaufgeregte Art von Henrietta, wie sie sich immer tiefer in Annies Erinnerungen einmischte, sehr gut gefallen. Bei Annies Handungen musste ich ab und zu den Kopf schütteln, aber zu anderen Zeiten waren andere Gedankengänge wahrscheinlich besser erklärbar.

Mir gefällt die Idee, dass die Lebensgeschichte eines jeden verfasst werden sollte, sehr gut. Das Erzählen hat mit Sicherheit etwas Befreiendes und das Lesen führt für die Hinterbliebenen zu weniger Vergessen. Ich habe die Lektüre trotz des schwer anmutenden Themas genossen. 

Catherine Schindler Kündig

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Telefon: 056 249 38 00

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Di, Mi, Fr: 10:00–11:00 und 16:00–18:30
Do: 10:00–11:00 und 18:00–19:30
Sa: 10:00–13:00