Buchempfehlung

Solange ich in deinem Herzen bin von S.D. Robertson

Wie verabschiedest du dich von dem Menschen, den du am meisten liebst? Marianne Binder, Teammitglied der Fleckenbibliothek und Präsidentin des Bibliothekvereins, hat sich in dieses Thema eingelesen und stellt ihr Resümee vor: Will hat seiner kleinen Tochter Ella versprochen, immer für sie da zu sein, aber dann verunglückt er tödlich. Er erhält eine letzte Chance, um ihr Lebewohl zu sagen. Was geschieht mit uns, wenn wir sterben? Was geschieht nach dem Tod? Diese Fragen beschäftigen sicher alle. Und genau davon handelt dieses Buch. Will stirbt, aber kann noch bleiben, um es seiner Tochter zu erklären. Bis er mit ihr Kontakt aufnehmen kann, braucht es eine Weile. Er erhält Hilfe von einer Lotsin und einem alten Schulhausabwart, aber nicht immer sind die Hinweise von diesen beiden auf den ersten Blick klar. So kommt es trotz dem ernsten Thema auch hin und wieder zu Stellen, an denen man schmunzeln darf. Man kann sich vorstellen, dass das Leben nach dem Tod so geschehen könnte. Das Buch liest sich flüssig. Das wichtigste Thema der Geschichte ist die Liebe zu seiner Tochter und zu seiner Familie. Es war interessant, wie Will im Lauf der Geschichte neue Einsichten erhielt und schliesslich doch eine gute Lösung für sich und seine Tochter fand. Der Weg dorthin war aber lang und leider auch mit immer neuen Wendungen verbunden, die meiner Meinung nach nicht immer nötig waren. Nach dem Titel und dem Rückentext habe ich mir etwas mehr von diesem Buch versprochen. Aber es ist völlig in Ordnung, um über ein spezielles Thema flüssig und nicht zu tiefsinnig zu lesen. Ich gebe drei von fünf Sternen.

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